Leitlinien für die Notbeleuchtung in Geschäftsgebäuden

Leitlinien für die Notbeleuchtung in Geschäftsgebäuden

Die Notbeleuchtung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Brandschutzstrategie in Geschäftsgebäuden und Büros. In diesem Leitfaden hat unser Team einige wichtige Informationen und Fakten zur Notbeleuchtung zusammengestellt, um Bauunternehmer, Entscheidungsträger, Entwickler und Geschäftsleiter zu unterstützen.

WARUM IST NOTBELEUCHTUNG WICHTIG?

Im Falle eines Notfalls müssen die Menschen im Gebäude schnell und sicher evakuiert werden können. Die wichtigsten Beleuchtungsquellen fallen während eines Brandes oft aus, und es wird schwieriger, sich in Gebäuden zu bewegen, wenn es raucht. Dunkelheit und Rauch beeinträchtigen die Sicht, erhöhen die physische Gefahr für das Wohlbefinden und steigern die Wahrscheinlichkeit einer Panik.

Die Notbeleuchtung schaltet sich automatisch ein, wenn die Hauptbeleuchtung ausgeschaltet wird, und beleuchtet Fluchtwege und Feuerlöschgeräte.

WO WIRD EINE NOTBELEUCHTUNG BENÖTIGT?

Die Notbeleuchtung muss alle Fluchtwege beleuchten. In der Tat ist eine Notbeleuchtung für jeden bewohnten Teil eines Geschäftsgebäudes erforderlich. Die LED-Notbeleuchtung sollte Höhenunterschiede (z. B. Treppen und Stufen), Feuer- und Erste-Hilfe-Stellen, Richtungsänderungen und Fluchtwege anzeigen.

Daher wird bei den meisten Beleuchtungsprojekten in einer Reihe von Räumen und Fluren eine Notbeleuchtung angegeben. Die Spezifikationen und Pläne werden je nach Höhe und Grundriss des Gebäudes sehr unterschiedlich ausfallen, z. B. werden die Anforderungen für ein einstöckiges Bürogebäude ganz andere sein als für ein 16-stöckiges Gebäude.

Beleuchtungspläne bestehen oft aus einer Mischung von Notbeleuchtungsarten, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden und gleichzeitig die Funktionalität und das Erscheinungsbild des Geschäftsumfelds erhalten bleiben.

LEITLINIEN FÜR NOTBELEUCHTUNGSARTEN

Die Sprache der Notbeleuchtung kann verwirrend erscheinen, da oft alles unter einen Begriff fällt. Im Leitfaden zur Notbeleuchtung wird erläutert, dass es zwei Hauptarten von Notbeleuchtung gibt: Notbeleuchtung für die Flucht und Notbeleuchtung für den Notfall.

Die Notbeleuchtung wird in dem Handbuch definiert als "der Teil der Notbeleuchtung, der bei einem Ausfall der Hauptstromversorgung ein sicheres Verlassen des Gebäudes ermöglicht".

Backup-Beleuchtung ist "der Teil der Notbeleuchtung, der dazu dient, den normalen Betrieb im Falle eines Ausfalls der normalen Stromversorgung fortzusetzen".

Auch bei der Notbeleuchtung gibt es verschiedene Betriebsarten: unterstützte und nicht unterstützte.

Die gewarteten Notleuchten werden vom Stromnetz gespeist und bilden das normale Raumbeleuchtungssystem. Die unterstützte Notbeleuchtung bleibt jedoch in einer Notsituation für eine gewisse Zeit eingeschaltet und wird von einer Pufferbatterie gespeist. Zu den gewarteten LED-Beleuchtungen gehören z. B. Notausgangsschilder, Schottenbeleuchtung und Deckeneinbauleuchten.

Die nicht gewartete Notbeleuchtung wird bei einem Stromausfall nur für eine bestimmte Zeit eingeschaltet. Nicht dauerhafte Beleuchtung ist typisch für Arbeitsplätze, die normalerweise beleuchtet werden, wenn sie besetzt sind. Dieser Beleuchtungsmodus wird durch einen Akku betrieben, der über das Stromnetz aufgeladen wird.

Die Wahl der Notbeleuchtungsart hängt oft von den individuellen Umständen ab, die in der Brandrisikobewertung angegeben sind.

DIE ZUKUNFT DER NOTBELEUCHTUNG MIT LEDS

Die Vorteile der LED-Notbeleuchtung zeigen sich bereits in Architekturleuchten und in der kommerziellen Beleuchtung auf breiter Front. Die Verwendung von LED-Beleuchtung anstelle von alternativen Beleuchtungsoptionen hilft Unternehmen, Geld zu sparen, den Energieverbrauch zu senken und eine höhere Investitionsrendite und Sicherheit zu erzielen.