Wie Notbeleuchtungen konzipiert sind und funktionieren

Wie Notbeleuchtungen konzipiert sind und funktionieren

In der heutigen Welt haben Notfälle in der Stromversorgung nicht nur unangenehme Folgen für den Durchschnittsbürger, sondern können auch verschiedene Industrieanlagen, medizinische Einrichtungen und Regierungsgebäude vollständig lahmlegen. Das Fehlen einer angemessenen Beleuchtung in unterirdischen Tunneln, Kliniken oder Produktionsstätten kann nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch menschliche Verluste verursachen. In diesem Artikel erklären wir, wie Notbeleuchtungssysteme funktionieren und wie man das richtige System auswählt.

Was ist Notbeleuchtung?

Um ein solches unangenehme Ergebnis zu vermeiden, ist es in solchen Einrichtungen üblich, zusätzlich zur Hauptbeleuchtung eine Notbeleuchtung einzusetzen. Fällt die Hauptlichtquelle aus irgendeinem Grund aus, kann die Notbeleuchtung eingeschaltet werden, um die Evakuierung von Mitarbeitern und anderen Personen aus der Anlage zu unterstützen oder notwendige Produktionsprozesse zu beenden. Solche Geräte können mehrere Stunden am Stück ohne Stromzufuhr arbeiten.

Es gibt zwei Arten von Notbeleuchtung: Informations- und Notbeleuchtung. Zum einen gibt es Beleuchtungseinrichtungen, die Fluchtwege für Personen anzeigen, besonders gefährliche Bereiche beleuchten und Lichtquellen, die Panik verhindern. Die zweite Art der Beleuchtung wird benötigt, um bei einem unvorhergesehenen Stromausfall den ordnungsgemäßen Ablauf der Produktionsprozesse zu gewährleisten.

Die akzeptabelste Option ist heute die LED-Notbeleuchtung. Der moderne Markt bietet eine große Anzahl solcher Geräte, so dass Sie keine Probleme haben werden, eines zu finden. Diese Beleuchtungseinrichtungen haben sich aufgrund ihrer Kosteneffizienz und Sicherheit durchgesetzt.

Der Aufbau von Notbeleuchtung unterscheidet sich geringfügig von dem einer herkömmlichen Lichtquelle. Diese Geräte enthalten einen Batteriesatz sowie einen speziellen Treiber, um die LED-Lampen in einer Notsituation über diese Batterien zu betreiben. Beim ersten Anschluss an das Stromnetz sollten Sie etwas Zeit einplanen, um die Batterien in der Notleuchte aufzuladen. Diese Zeitspanne reicht von ein paar Stunden bis zu zwei Tagen, aber wenn die Geräte vollständig aufgeladen sind, können sie etwa drei Stunden lang ohne Strom arbeiten. Diese Zeit ist mehr als ausreichend, da die Vorschriften maximal 1 Stunde Notbeleuchtung für die Evakuierung und den Abschluss der notwendigen Prozesse vorschreiben.

Es gibt zwei Batterietypen: Lithium- und Nickel-Metallhydrid-Batterien. Verschiedene Modelle von Beleuchtungseinheiten verwenden unterschiedliche Batterien. In beiden Fällen halten die Batterien lange Zeit und ermöglichen eine mehrmalige Aktivierung der Notbeleuchtung, aber sie müssen vorbeugend eingesetzt werden. Vor der Verwendung der Beleuchtung und auch jährlich ist es wichtig, die Leistung der Beleuchtung zu testen und die Batterie vollständig zu entladen.

Unabhängig vom jeweiligen Gerätetyp umfassen Notlichtquellen eine Reihe herkömmlicher elektronischer Bauteile, wie z. B. einfache Lampen, eine Batterie, einen batteriebetriebenen Lichttreiber und einen Ladetreiber. Letztere wird benötigt, damit die Batterie automatisch geladen wird, während sie an das Stromnetz angeschlossen ist, und auch, um die Notbeleuchtung bei unvorhergesehenen Netzausfällen rechtzeitig einzuschalten.

Wie man wählt Rettungszeichenleuchten

Lassen Sie uns nun darüber sprechen, welche LED-Notbeleuchtungsarmaturen zu wählen sind. Diese Frage ist wirklich wichtig, denn der moderne Markt bietet eine große Anzahl verschiedener Modelle, die sich nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch ihre technischen Eigenschaften voneinander unterscheiden. Um das richtige Gerät auszuwählen, müssen Sie zunächst die Aufgaben festlegen, die ihm übertragen werden sollen.

Wie bereits erwähnt, gibt es zwei Hauptgruppen von Notbeleuchtungen, die sich in ihrem Zweck unterscheiden. Eine Gruppe von Leuchten besteht aus beleuchteten Schildern, die eine Informationsfunktion haben (Fluchtwegbeschilderung, Ausgangsschilder, Stockwerksnummerierung usw.). Die zweite Gruppe dient der allgemeinen Beleuchtung und der Beendigung wichtiger Produktionsprozesse bei einem Stromausfall.

Diese Beleuchtungseinrichtungen werden in die folgenden Typen unterteilt

  • permanent;
  • nicht dauerhaft;
  • zentralisiert;

Zentralisierte Lichtquellen unterscheiden sich von allen anderen in Bezug auf den Anschluss. Sie werden von einer separaten, unabhängigen Quelle gespeist, sehr oft von kraftstoffbetriebenen Generatoren. Die zweite große Gruppe, zu der die übrigen drei Arten von Beleuchtungseinrichtungen gehören, hat in ihrer Konstruktion Batterien, mit denen sie betrieben werden. Im Falle eines unerwarteten Stromausfalls wird die zentrale Notbeleuchtung durch den Kraftstoffgenerator betrieben, während die übrigen Leuchten automatisch auf Batteriebetrieb umgeschaltet werden.

Lassen Sie uns nun über die Unterschiede zwischen permanenten, nicht-permanenten und kombinierten Lichtquellen sprechen.

Der erste Typ von Rettungszeichenleuchten zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus. Bei normaler Stromversorgung werden diese Geräte wie eine normale Lampe vom Stromnetz gespeist und laden parallel dazu im Bedarfsfall ihren wiederaufladbaren Akku. Bei einem Stromausfall reduziert die Leuchte ihre Leistung und schaltet auf Batteriebetrieb um.

Der zweite Leuchtentyp arbeitet ausschließlich im Notbetrieb. Ihre Lebensdauer ist wesentlich länger als die des vorherigen Typs, aber sie erfüllen auch weniger Funktionen.

Kombinierte Leuchten kombinieren die Effizienz von nicht permanenten und die Vielseitigkeit von permanenten Notlichtquellen. Sie haben zwei Glühbirnen, von denen eine im Normalbetrieb und die andere bei Stromausfall leuchtet.

Die folgenden Merkmale sollten bei der Auswahl solcher Geräte beachtet werden:

  • die Betriebszeit im Notbetrieb, sie liegt zwischen einer und drei Stunden;
  • Art der Glühbirne selbst, z. B. LED, Leuchtstoffröhre oder einfache Glühbirne
  • Schutzgrad gegen äußere Einflüsse;
  • Art der Montage, die Leuchten können an der Wand, an der Decke oder abgependelt montiert werden
  • die Anzahl der Seiten der Leuchte, in der Regel eine, zwei oder vier.
In den meisten Fällen sind diese Kriterien ausreichend, um die Rettungszeichenleuchten richtig auszuwählen. Sie können auch auf das Gehäusematerial, die Abmessungen des Geräts und die Intensität des Lichtstrahls achten. Für große Objekte ist es besser, Geräte mit der Möglichkeit der Gruppensteuerung zu kaufen.